Solmeta_N3_D90_side_cut_600Der neue Geotagger N3 ist keine Fortsetzung des Klassikers Geotagger N2. Solmeta hat konsequent Erfahrungen und Nutzerwüsche der vergangenen Jahre gesammelt und präsentiert ein überzeugendes neues Konzept. Die Liste der Neuerungen ist lang: Gehäuse, GPS-Chip, Startzeiten, Empfangsleistung, Kompassgenauigkeit, Bedienung und Stromverbrauch. Ein Meilenstein? Hier die Details:

Sparsamer und schneller MTK-GPS-Chipsatz

Bislang waren alle Solmeta Geotagger mit dem bewährten SiRF3-GPS-Chipsatz bestückt. Der Geotagger N3 verwendet erstmals den aktuellen MTK-MT2239-Chipsatz. Durch seine 66 Kanäle kann er die Zeit für den GPS-Kaltstart auf unter eine Minute drücken. Wichtiger sind jedoch die verkürzten Warmstartzeiten. Sie ermöglichen ein völlig neues, sparsames Betriebskonzept. Beeindruckt hat uns auch die Empfindlichkeit. Besonders in Fensternähe ist noch erstaunlich oft ein GPS-Fix möglich.

Solmeta_N3_D90_back_cut_600Cleveres Stromsparkonzept

Die Empfangsleistung des MTK-Chips ermöglicht dem Solmeta N3 ein cleveres neues Betriebskonzept. Durch zyklisches An- und Abschalten des GPS-Empfangs wird der Akku geschont. Der Solmeta N3 wird zum Gebrauch einfach an die Kamera angeschlossen. Mit dem Belichtungsmesser wird der Geotagger zunächst für drei Minuten aktiviert. Bei guten Empfangsverhältnissen wird der GPS-Fix in weniger als einer Minute erreicht. Wird die Kamera nun nicht weiter verwendet, merkt sich der Geotagger die letzten Koordinaten (Indoor-Puffer), geht in den sparsamen Schlafmodus und erwacht regelmäßig, um sich mit frischen Koordinaten zu versorgen. So ist er im Idealfall stets für einen sehr schnellen Warmstart bereit. Nach drei Stunden geht der Geotagger in Tiefschlaf und reduziert seinen Verbrauch auf ein Minimum. Jeder Gebrauch der Kamera startet den Zyklus von neuem. Die Status-LED zeigt dem Nutzer jederzeit, ob der Empfänger gerade den ersten Fix sucht, aufwacht, Indoor-Koordinaten liefert oder einen 2D- bzw. 3-D-Fix erreicht hat. Beim Testen der ersten Prototypen hatten wir noch unsere Zweifel an diesem Konzept. Auch wir haben unzählige Ideen und Änderungswünsche eingereicht. Das Endergebnis hat uns positiv überrascht und unsere Bedenken zerstreut.